Leistung · GmbH-Steuerberatung

GmbHs strukturiert begleiten.Für Mittelstand, Holdings und ihre Geschäftsführer.

Für inhabergeführte Kapitalgesellschaften, Familiengesellschaften und Beteiligungsstrukturen. Wir verbinden laufende Beratung, Abschluss und Gestaltung mit Blick auf die nächsten Jahre.

GmbH und Holdingvom Ein-Gesellschafter-Modell bis zur Gruppe
Jahresabschlussmit Offenlegung und E-Bilanz
Geschäftsführer-Vergütungmit Blick auf vGA-Risiken
Betriebsprüfungsteuerlich sauber vorbereitet
Digitale RoutinenDATEV-gestützt und alltagstauglich
Über LWLC

Was bei der GmbH anders ist als beim Einzelunternehmen.

Eine GmbH ist ein eigenständiges Steuersubjekt. Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Kapitalertragsteuer auf Ausschüttungen, verdeckte Gewinnausschüttungen, Geschäftsführer-Vergütung, Pensionszusagen, organschaftliche Verflechtungen — die Themenliste ist länger und die Gestaltungsspielräume sind enger. Fehler sind teurer, weil sie sich über Jahre fortschreiben.

LWLC betreut Kapitalgesellschaften aus dem Mittelstand seit Generationen. Wir kennen die Wege zwischen Geschäftsführer-Gehalt und Tantieme, zwischen Thesaurierung und Ausschüttung, zwischen operativer GmbH und vermögensverwaltender Holding. Strukturelle Themen werden früh angepackt, lange bevor Betriebsprüfung oder Nachfolge sie zum Akut-Fall machen.

Themenfelder

Diese sechs Themen entscheiden bei GmbHs häufig über Ruhe oder Reibung.

GmbH-Gründung

Schon bei der Gründung werden Fehler teuer, wenn Geschäftsmodell, Gesellschafterkreis und Finanzierungslogik nicht zusammenpassen. Wir helfen, die Struktur steuerlich sauber aufzusetzen und spätere Reibungspunkte zu vermeiden.

Holding-Aufbau

Eine Holding ist kein Selbstzweck. Wir prüfen, wann sie wirtschaftlich und steuerlich passt, wie sie aufgebaut wird und welche Folgen sie für Ausschüttung, Finanzierung und spätere Nachfolge hat.

Geschäftsführer-Vergütung und vGA

Gehalt, Tantieme, Pensionszusage, Firmenwagen, Mieten oder Darlehen an Gesellschafter-Geschäftsführer müssen stimmig sein. Wir halten die Gestaltung im anerkennungsfähigen Rahmen und benennen vGA-Risiken früh.

Jahresabschluss und Offenlegung

Bilanz, Anhang, Offenlegung im Bundesanzeiger und Fristen gehören zusammen. Wir führen den Abschlussprozess so, dass Formalien und wirtschaftliche Einordnung nicht auseinanderlaufen.

E-Bilanz

Die elektronische Übermittlung ist kein Knopfdruck-Thema, wenn Kontierung und Taxonomie nicht passen. Wir sorgen dafür, dass die Datenbasis im Rechnungswesen zur späteren Übermittlung passt.

Betriebsprüfung

GmbHs geraten bei Geschäftsführer-Themen, Verrechnung, Gesellschafterbeziehungen und Strukturfragen schnell in den Fokus. Wir begleiten Prüfungssituationen mit Kenntnis der laufenden Historie und der relevanten Dokumentation.

Ablauf

So begleiten wir eine GmbH strukturiert und ohne Blindflug.

01

Struktur prüfen

Wir schauen auf Gesellschaftsverträge, Gesellschafterkreis, Geschäftsführungsregelungen und bestehende Sonderthemen. Erst danach entscheiden wir, wo laufende Routine endet und Gestaltungsbedarf beginnt.

02

Abschluss sauber aufsetzen

Abschlussprozess, E-Bilanz und Offenlegung werden technisch und inhaltlich so verzahnt, dass Fristen halten und Einordnung möglich bleibt.

03

Geschäftsführer-Themen laufend begleiten

Vergütungsfragen, Beschlüsse und Sonderbeziehungen zwischen Gesellschaft und Geschäftsführung werden nicht erst bei der Prüfung angeschaut, sondern laufend beobachtet.

04

Routinen absichern

Wenn Prozesse und Dokumentation stimmen, werden Prüfungen, Gesellschafterwechsel und Bankgespräche deutlich ruhiger. Genau darauf richten wir die laufende GmbH-Begleitung aus.

Glossar

Begriffe, die auf GmbH-Seiten oft fallen.

vGA

Verdeckte Gewinnausschüttung. Vorteile an Gesellschafter, die einem Fremdvergleich nicht standhalten — überhöhte Geschäftsführer-Vergütung, ungewöhnliche Mietverträge, Privatnutzung ohne Versteuerung.

IAB

Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG). Bis zu 50 % einer geplanten Investition lassen sich vorab gewinnmindernd abziehen. Ein IAB lohnt sich insbesondere dann, wenn die Investition konkret geplant ist und gleichzeitig steuerliche Entlastung genutzt werden soll.

E-Bilanz

Elektronische Übermittlung bilanzbezogener Daten an die Finanzverwaltung. Eine strukturierte Buchhaltung reduziert Rückfragen und Korrekturbedarf.

Bundesanzeiger-Offenlegung

Kapitalgesellschaften müssen ihre Jahresabschlüsse fristgerecht offenlegen (§ 325 HGB). Verspätungen lösen Ordnungsgeld-Verfahren aus.

Verdeckte Einlage

Wenn ein Gesellschafter der GmbH einen Vermögensvorteil ohne entsprechende Gegenleistung zuwendet (z. B. unter Marktpreis), kann steuerlich eine verdeckte Einlage vorliegen. Sie erhöht die Anschaffungskosten der Beteiligung und ist von der ordnungsgemäßen offenen Einlage abzugrenzen.

Gewinnausschüttung

Ausschüttung von Gewinnen einer GmbH an ihre Gesellschafter, in der Regel auf Basis eines Gesellschafterbeschlusses. Steuerlich wird die Ausschüttung beim Gesellschafter typischerweise mit Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) belastet, ggf. greift das Teileinkünfteverfahren.

Experten-Tipp von LWLC

Wann eine Holding wirklich Hebel entfaltet.

Eine Holding-Struktur entfaltet ihren Vorteil meist nicht im Gründungsjahr, sondern in den Jahren danach. Wer thesaurieren will, einen Verkauf vorbereitet oder Vermögen aufbauen will, bevor die Übergabe ansteht, profitiert massiv. Wer alles ausschüttet, weil das Geld privat gebraucht wird, hat keinen Hebel. Die ehrliche Vorab-Rechnung kostet zwei Stunden Sparring und kann fünfstellige Gestaltungsfehler verhindern.

FAQ

Häufige Fragen zur GmbH-Steuerberatung.

Erstgespräch

Wenn Ihre GmbH-Struktur mehr Aufmerksamkeit braucht als die reine Deklaration.

Wir schauen mit Ihnen auf Abschluss, Geschäftsführer-Themen und die Frage, ob die Gesellschaftsstruktur noch zu Ihrem Unternehmen passt.